Stärken Sie Ihren Kindern den Rücken.

Wie Sie als Eltern helfen können, Haltungsschäden vorzubeugen und den Grundstein für einen starken Erwachsenen-Rücken zu legen.

Die Gesundheit unserer Kinder liegt uns allen am Herzen. Dass frische Luft und viel Bewegung das Beste für ein gesundes Kinderleben sind, ist uns allen bewusst. Dennoch – bei durchschnittlich neun Stunden Sitzen bereits bei Kindern im Grundschulalter und immer mehr elektronischen Medien ist die Umsetzung im Alltag leichter gesagt als getan.

Es wundert kaum, dass Rückenbeschwerden Erwachsener nicht selten auf die Haltungsschäden aus der Kindheit zurückgehen. Die heute oftmals fehlende Bewegung und das stundenlange Sitzen führen bei Kindern vermehrt zu Muskelschwäche, insbesondere der Bauch- und Rückenmuskelatur sowie zu krummer Haltung.

Rückenprobleme bei Kindern sind zwar zum Teil auch genetisch bedingt, wie beispielsweise die wohl auf eine auf Stoffwechselstörungen basierende Rückenerkrankung Morbus Scheuermann, werden aber in der Regel durch Haltungsfehler ausgelöst oder verschlimmert.

So auch die Skoliose, die durch falsche Haltung der Kinder und Jugendlichen während des Wachstums entstehen kann.

Aus diesem Grunde sollten Eltern bereits von Anfang an auf die Haltung ihrer Kinder achten, beginnend beim Tragen des Neugeborenen bis hin zur so wichtigen Wachstumsphase während der Pubertät. Dabei liegt der Zeitraum dieser Phase bei Mädchen etwas früher, zwischen etwa elf und 15 Jahren, bei Jungen in der Regel zwischen zwölf und 17 Jahren.

Erinnern Sie Ihr Kind also immer wieder daran, sich aufrecht zu halten, nie einseitig zu tragen und – ganz wichtig – unterstützen Sie es in allem, was Bewegung verspricht: Das kann der Familien-Hund genauso sein wie der wöchentliche Sport im Verein oder das Trampolin im Garten.

Lassen Sie Ihr Kind sobald möglich mit dem Roller oder dem Rad in die Schule fahren – auf jeden Fall aber gehen. Dass der Schulranzen dabei möglichst wenig Gewicht, vor allem aber ergonomisch auf das Kind eingestellt sein sollte, ist leider immer noch nicht selbstverständlich.
Verzichten Sie so oft es geht auf das Auto – die Vorbildfunktion der Eltern wird oftmals unterschätzt!

Gehen Sie selbst mit gutem Beispiel voran, sei es dabei, richtig zu heben oder zu tragen oder auch selbst Sport zu machen: Ausflüge mit dem Fahrrad, zum Wandern oder in den Kletterpark machen in der Regel der ganzen Familie Spaß.

Leider lassen heutzutage aber auch oftmals der vermehrte Leistungsdruck und Stress, also die psychische Belastung, die Rückenmuskulatur bereits jüngerer Kinder verkrampfen. Ein Phänomen, das uns bis ins Alter verfolgt. Aber auch hier gilt: Stressabbau erfolgt am besten über Bewegung!

Stellen Sie Ihr Kind während der Pubertätsphase zumindest einmal einem Orthopäden vor, um rechtzeitig gegen Haltungsschäden anzugehen.

Das A und O bleibt aber die ausreichende Bewegung – stärken Sie Ihrem Kind den Rücken!

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Bein- und Fußschmerzen
  • Hohlkreuz
  • Rundrücken
  • Morbus Scheuermann
  • Skoliose
  • Viel spielen, toben, laufen und klettern lassen
  • Zu Fuß oder mit Rad zur Schule
  • Ergonomische Schultaschen
  • Dynamisches Sitzen
  • Passende Möbel
  • Richtiges Bücken und Tragen üben
  • Liebevolles Hinweisen auf Haltungsfehler
  • Krankengymnastik
  • Orthopädische Einlagen, um angeborene Fehlstellungen zu korrigieren
  • Leibbinden
  • Stützkorsetts
  • Maßbinden
  • Rumpf- und andere Orthesen
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